Design, Fashion, Inspiration

PROLET Eyewear. Avantgardistisches und zeitloses Design das provoziert!

 

Fuck Gucci! Hier kommt Understatement Made in Germany: PROLET 3D Printed Eyewear!

Ich liebe Brillen, das muss hier zu Anfang gesagt sein. Die Begeisterung für Brillendesign fing vor genau 20 Jahren an, als die meisten Deutschen eine Sehschwäche noch als absoluten Super Gau ansahen. Für mich jedoch war die Welt des Brillendesigns ein weiteres Highlight in der Welt der Mode und Exzentrik. Würde es nach mir gehen, hätte ich sicher mehrere Brillen in den unterschiedlichsten Designs zu Hause. Für jeden Style die richtige Brille. Am liebsten auffällig und besonders. Frühe trug ich jahrelang eine wirklich sehr große schwarze Brille aus Kopenhagen, in die ich mich sofort verliebt hatte. Nicht selten hörte ich von Männern: „Ohne Brille wärst du wirklich hübsch.“ Klar, dass dieser Satz mich noch mehr anstachelte meinen eigenen Style durchzusetzen, mich auszuprobieren und so oft es ging das Designergestell zu präsentieren. Aber nach ein paar Jahren ging mein geliebtes Modell Wolfgang kaputt und unsere Wege trennten sich schmerzhaft und plötzlich.

Die Suche nach der großen Liebe

Die letzten zwei Jahre waren, was die Suche nach einem neuen Brillentraumpartner anging, eher ernüchternd. Auch wenn es mittlerweile eine faszinierende Auswahl an Brillengestellen gibt. Denn auf einmal wurde das Modell John Lennon wieder Mode, Aviator Brillen wurden wieder Salonfähig, die Brillentrend gewagter. Designer Labels versuchten auf einmal die Kunden mit neuen Deals, Farben und Formen zu begeistern. Aber so richtig verliebt habe ich mich in den letzten zwei Jahren einfach nie. Wolfgang war omnipräsent in meinem Kopf und ich hatte die Trennung nie wirklich überwunden. Als dann plötzlich in meinem Postfach eine Mail aus dem Hause „PROLET“ ankam, wurde ich recht euphorisch und unruhig. Schnell wurde ein erstes „Date“ ausgemacht, bei dem ich zuvor schon wusste, dass dort wahrscheinlich meine neue Brille auf mich wartet. Sehnsüchtig, wieder aufzufallen und mich in den Olymp der Freaks erneut einladen zu dürfen.

Einzigartig ist ein großes Wort. PROLET erlaubt es sich.

Die Marke ist nicht irgendein Brand. Das junge Hamburger Label will mit Brillen, die mit dem 3D-Drucker entstanden sind, den Markt aufmischen. PROLET. Schon der Name ein Statement. Ein wenig laut, ein bisschen derb und auf jeden Fall anders. „So wie ich. Ein absolutes Traum-Match.“ denke ich. Vom 3-Druck habe ich keine Ahnung. Umso gespannter bin ich auf mein Treffen mit Paul Asmuß, PROLET Gründer. Im Wandsbeker Showroom kann jeder schauen wie die eigene Brille entsteht, aber auch Sonderwünsche abgeben. Denn normalerweise agiert das Label B2B und deckt in Deutschland an die 40 Stores ab.

3D Printed Eyewear –  Handmade in Hamburg

Der Trend, bei der aktuellen Brillenmode, geht zu dünn und leicht. Daher produziert Prolet die Gestelle ausschließlich mittels moderner 3D-Druck-Technologie, die man sonst aus der Luftfahrt oder dem Prototypenbau kennt: ein präziser Laser verschmilzt dabei feines Nylonpulver zu einem robusten Bauteil. Dadurch entstehen Brillen die robust und biegsam, aber zugleich federleicht sind. So leicht, dass man sie kaum auf der Nase spürt. Sie werden im Anschluss veredelt: geglättet, gefärbt und montiert – alles von Hand in Hamburg. Noch etwas unterscheidet das Label von seinen Mainstream-Konkurrenten: Jedes PROLET-Modell lässt sich bereits vor dem Druck perfekt an jede Gesichtsform anpassen. Der daraus resultierende Tragekomfort ist überragend und jedes Gestell ein individuell für seinen Träger gefertigtes Unikat.

Selbstironie als Ausdruck des eigenen Stils

PROLET. Ein Ausdruck der provoziert. Zündfunke der Namensgebung war ein verbales Branding zu kreieren, das polarisiert und somit in Erinnerung bleibt. Grenzwertigkeit war dabei genauso wichtig, wie der Wunsch ein kreatives Klientel anzusprechen, das ganz genau weiß was es will. Ob hierbei der „Agentur Prolet“ gemeint ist, bleibt offen. Das Wort Prolet an sich ist, wie jeder weiß gesellschaftlich geächtet. Früher wurde es aber auch für den Arbeiter im Kontext des Klassenkampfes genutzt. Die unterschiedlichen Erscheinungsformen proletarischer und vermeintlich proletarischer Kultur, sowie die verschiedenen Bilder und Klischees, die mit den Begriffen Prolet und Proll assoziiert werden, werden in den Medien und Künsten sehr unterschiedlich rezipiert und verarbeitet. Paul Aßmus hat lange Jahre in Wien gelebt: „In Wien, da sagt man schnell Prolet. Das hat dort eine ganz besondere, abfällige, aber auch gewollt inszenierte Bedeutung wenn man jemand mit diesem Wort beleidigt. Die Wiener sind speziell. Speziell extravagant in jeder Hinsicht.“ PROLET will vor allem jene Menschen als Kunden ansprechen, denen es egal ist was andere über sie denken und die Selbstironie als Ausdruck des eigenen Stils nutzen. „Das Brand steht für Brillenträger, die lieber nach ihren eigenen Regeln spielen als im Mittelmaß abzutauchen.“ ergänzt Paul.

Viel zu gewagt ist genau richtig!

Gerade der deutsche Markt für Herrenbrillen bietet eine Vielzahl an Größen und Formen an. Aber für Frauen, die wirklich große Brillen wollen, wird es da schwieriger. PROLET entwirft nicht unbedingt im Unisex Design aber so gendervariabel, das auch eine Herrenbrille zum absoluten Wow Effekt auf dem Gesicht führt. Daher entscheide ich mich vor Ort für das Männer-Modell „Edgar“, das sich auffällig präsentiert und meine alte Brille Wolfgang mit neuer Würde ersetzt. Gerade dieses Modell ist vielen Kunden zu gewagt. „Viel! zu gewagt.“ verrät mir Paul im Gespräch. „Das will ich.“ denke ich. „Rau, pur, unprätentiös und urban.“

Ich habe die Kontrolle über meine Leben verloren.

Weiter erzählt er: „Wir dürfen nicht vergessen, das wir in Deutschland sind. Das bedeutet je unauffälliger das Modell oder klassischer die Farben desto besser. Wir hingegen setzen auf kantig provozierend, markant pointierende Styles. Nichts für Langweiler.“ Er deutet auf eine sehr durchschnittliche Brille einer klassischen Beispiel Marke, in einem Katalog, die so ziemlich den Durchschnittsdeutschen wiederspiegelt und sagt lachend: „Wie wenig Kontrolle kann man denn haben über sein Leben?“.

Progressive Werkstoffe – Made in Germany

Bei PROLET Optik liegt neben dem 3-Druck, das Detail in der Farbgebung. Man möchte das Model „Sven“ aber eine andere Farbe? Gar kein Problem. Die Brillen können in Perlmutt, Navi oder Ebony-Black aber auch starkem Schwarz-Grün, Antracite oder Bordeaux hergestellt werden. Auffällig und schlicht zugleich, mit klarem Statement. Progressive Werkstoffe. Kreiert, entwickelt, produziert in Deutschland. Auch in der Beratung macht man Paul nichts vor. Wann immer ich sonst bei Optikern nach Brillen gesucht habe, und ich weiß genau was ich will, wurden mir Modelle angedreht, die nicht zu meiner Gesichtsform und Größe passten. Paul hingegen sieht auf einen Blick, das „Edgar“ und andere große PROLET Modelle, perfekt mit meinen Gesicht und breiten Wangenknochen harmonieren.

Brillen für sanfte Rebellinnen

Die Namen der Brillen haben einen anglosaxischen Einfluss. Charakterbrillen mit Charakternamen wie August, Heidi, Kurt aber auch Klaus. Gerade das Modell „Heidi“ ist bei Frauen sehr gefragt, aber auch das Modell „Marie“. Sie stehen für sanfte Rebellinnen, die sich zu einer offensiven Ästhetik bekennen. PROLET stellt aber auch Sonnenbrillengestelle her. Diese werden mit hochwertigen Gläsern ausgestattet, die 100% solaren UV-Schutz bieten. Aber natürlich kann man auch jedes andere Modell der Marke zu einer umgestalten.

Deutsches Understatement mit Style

Im Gegensatz zu prolligen Marken wie Gucci oder Dolce, hat der Hamburger Brillen Hersteller keinen fetten Labeldruck auf den Gestellen nötig. PROLET Eyewear überzeugt durch deutsches Understatement. Die Kosten der Gestelle bewegen sich in derselben Preisklasse wie die „Wanna Be Must Haves“ der Neureichen. Gerade weil das Label keinen Mainstream Charakter hat, ist es für mich so attraktiv und kaufbar.

Karl Lagerfeld sagte einmal, dass das Leben vorbei ist, wenn man Jogginghosen trägt. Vielleicht gilt eine ähnliche Metapher als Umkehrschluss für das Label PROLET. Für mich zumindest geht mit einer auffälligen Brille auf der Nase der Spaß erst richtig los. Man könnte unken, dass so manches Modell ders Brands  zum intellektuellen Werber passt. Diese kreative Spezies erzählt vom letzten super Rave in Wien. Verbringt den Sommer in Portugal und legt Wert auf teure Details, während es davon träumt irgendwann auszusteigen und in Asien zu leben. Aber jetzt mal im ernst: Klischee ist was du draus machst! Und Selbstironie ist einfach unbezahlbar. Genau wie Einzigartigkeit in Form von aussagekräftiger Schlichtheit, die sich bei allen Modellen wiederfindet. Fakt ist: Das Label ist für Charakterköpfe die sich abheben. Bist du einer? Hier gehts zum Online Store

**Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit PROLET EYEWEAR Hamburg entstanden***

20. Oktober 2017

About Author

Neo

ist gut in drei Worten zu beschreiben: Blogger.Lover.RiotGirl. Ihr Herz hat sie in London verloren und in Hamburg wiedergefunden. Mit ihrem lauten Lachen steckt sie nicht nur zu neuen Abenteuern an, sondern nimmt das Leben mit dem gewissen Sinn für Humor ernst. Sie ist immer auf der Suche nach neuen Geschichten und Menschen, die wie sie voller Liebe zum Leben sind und zwischen den Zeilen zur Ruhe kommen. Widerstand ist ihr Lebensmotto! Frei fühlt sie sich auf Reisen und in kleinen, dreckigen Spelunken, in denen sie gerne Kurze kippt und versucht die Jukebox zu bedienen.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Über Uns

ThreeWords ist ein Urban Culture Magazine für Individualisten.

Die Inhalte sind extrem liberal: Sie zeigen, dass alternative Lebensweisen zum Mittelpunkt des Lebens gehören und nicht im Untergrund oder abseits der Gesellschaft gelebt werden müssen.

Unsere Themen sind Interviews. Menschen. Urbane Geschichten. Leben. Kunst. Events. Musik. Reisen. Kultur und Großstadtliebe aus Hamburg und der Welt.

Folge uns auf Facebook
Für Marken & Unternehmen

Advertising & PR mit ThreeWords.Magazine

Advertisement Links| Advertisement Space |Sidebar Banner Ads | Affiliate Partnership|Brand Ambassadorship | Content und /oder Gewinnspiel Kooperationen | Press Trips|Product - Brand - Facility or Hotel Reviews |Social Media Kampagnen | Erwähnungen| Sponsored Blogposts

Interessiert? Dann sende eine Mail an: threewords-magazine@gmx.de

Impressum
ThreeWords.Magazine is published by Stephanie Bastian | PR&Social Media | 22767 Hamburg

Folgt uns auf Instagram
Facebook