Kultur

Mein Baby gehört zu mir! Dirty Dancing – Das Musical jetzt in Hamburg!

„Now I’ve had the time of my life. No I’ve never felt like this before. Yes I swear it’s the truth. And I owe it all to you ..“. Wir schreiben das Jahr 1991 und ich bin 8 Jahre alt. Meine beste Freundin hat mich eingeladen und wir schauen gemeinsam zum allerersten Mal den Kult-Tanz-Film „Dirty Dancing“. Noch heute schicke ich ihr sofort eine Nachricht, sobald der Film im Fernsehen kommt und sie schickt mir ein wissendes Smiley zurück. Sobald der Sountrack im Radio gespielt wird, fange ich an zu singen und bewege mich rythmisch zum Entsetzen aller Beteiligten. Cheesy? Absolut! Aber auch so unfassbar sexy und romantisch. Wir saßen damals gebannt vor dem Fernseher als Patrick Swayze schnell klar machte, zu wem sein „Baby“ – die Darstellerin Francis – gehört. ZU IHM NATÜRLICH!

Positiver Sexismus! Einmal einen Patrick Swayze bitte

Feminismus hin oder her! Dieser Film hat mein Männerbild völlig verpfuscht. Denn danach war zumindest mir klar: Genauso einen Mann möchte ich an meiner Seite. Einen Mann der trotz aller Schwierigkeiten zu Dir steht, dich verführt, schwarze Lederjacken trägt und der ganzen Possie klarmacht, das er verdammt nochmal nur für diesen“ einen scheiss Song lebt!“ Einer der tanzt als ob die Welt untergeht und mit seinen Hüften spricht! Die Rolle des „Johnny“ hat Geduld, bringt Baby das Tanzen bei und setzt sich ein für die Menschen die ihm wichtig sind. Nice oder!

Hungry Eyes! I feel the magic between you and I!

Welche heterogene Frau will keinen „Swayze“ der maskulin ist, aber verdammt nochmal viel Gefühl zeigen kann. Fast nimmt man „sexy Johnny“ sogar ab, das er leidet wenn er mit reichen Frauen gegen Geld ins Bett gehen muss“. FAST! (..) Check check Realität: Patrick Swayze hat in seiner Rolle nicht viel Grips, und auch „Baby“- alias Jennifger Grey – hat sicher noch keine intellektuellen Höhenflüge erlebt. Zudem sieht nicht jeder Mann in super engen schwarzen Hosen so heiss wie Swayze aus und tanzt gern über Baumstämme in seiner Freizeit! Aber wen interessiert das?

Boykott gegen das Spießertum!

Und wer weiss schon genau in welchem Jahr dieser Film überhaupt spielen soll? Denn bei genauerem Hinsehen sind sämtliche Epochen vermischt. Ein bißchen Rockn’Roll , ein bißchen 80er. Who cares! Der Film ist heiss! Super heiss! Tanzen steht in diesem Klassiker nicht für ein „anständiges“ Aufeinandertreffen, sondern für den Boykott gegen das Spießertum! Den Widerstand gegen amerikanische Ordnung, gegen Rassentrennung und für die Liebe, die sich am Ende immer die stärkste Kraft ist.

„Now, your daddy don’t mind. And your mommy don’t mind. If we have another dance. Just one more..one more time.“

Freaks, Lovers, Dancers aufgepasst! Dirty Dancing das Musical kommt nach Hamburg!

Bäm! Und wäre der Film, der Soundtrack und meine Fan Girl Endorphine nicht schon genug, kommen hier News für Heartcore Lovers! Dirty Dancing kommt als Musical nach Hamburg! Seit 2014 tanzt das Ensemble durch die ganze Welt und hat nun nun die Herzen einer dreiviertel Million Zuschauer berührt. Die im Jahr 2017 überarbeitete Bühnenversion begeisterte das Publikum bereits auf einer fünfmonatigen Tournee in 13 Städten. Nun kommt DIRTY DANCING – Das Original Live On Tour nach Hamburg und ist vom 15.-20. Januar 2019 im Mehr! Theater am Großmarkt zu erleben. Tickets gibt es hier: Tickets

Hard Facts über die größte Romanze der Filmgeschichte..

Die Geschichte stammt aus der Feder der bekannten Schriftstellerin, Drehbuchautorin, Produzentin und Regisseurin Eleanor Bergstein. Ihr berühmtestes Projekt DIRTY DANCING gehörte zu den Top 5 der erfolgreichsten Kinofilme des Jahres 1987. Der dazugehörige Soundtrack wurde mit der Diamantenen Schallplatte (elf Mal Platin) ausgezeichnet und zählt zu den meistverkauften Alben der Musikgeschichte. Der Titel „Time Of My Life“ war ein Millionenseller und wurde mit einem Oscar für den besten Filmsong sowie mit einem Grammy für das beste Popduett ausgezeichnet.

www.dirty-dancing-tour.de

5. Januar 2019

About Author

Neo ist gut in drei Worten zu beschreiben: Blogger.Lover.RiotGirl. Ihr Herz hat sie in London verloren und in Hamburg wiedergefunden. Mit ihrem lauten Lachen steckt sie nicht nur zu neuen Abenteuern an, sondern nimmt das Leben mit dem gewissen Sinn für Humor ernst. Sie ist immer auf der Suche nach neuen Geschichten und Menschen, die wie sie voller Liebe zum Leben sind und zwischen den Zeilen zur Ruhe kommen. Widerstand ist ihr Lebensmotto! Frei fühlt sie sich auf Reisen und in kleinen, dreckigen Spelunken, in denen sie gerne Kurze kippt und versucht die Jukebox zu bedienen.


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