Kultur

Rum & Wodka – Theaterabend im Nachtasyl

 Letzte Vorstellung Rum&Wodka im Nachtasyl Hamburg

Ein Mann, eine Bar, eine Geschichte. Und viel Alkohol – Rum&Wodka

Letzte Vorstellung von „Rum & Wodka“ am 9. Juni im Hamburger Nachtasyl

Weil er nach einer Party ein Mädchen geschwängert hat, nimmt das Leben eines 24-Jährigen Mannes eine ungewollt normale Wendung, der (Alp)Traum des Kleinstadtlebens beginnt. Zwei Kinder, ein Reihenhaus in einem unspektakulären Vorort. Tagsüber der 0815 Acht-bis-Fünf-Bürojob. Aufregend geht anders. Doch dann passiert das, was wir uns alle wünschen, wenn wir uns für einen kurzen Moment in seine Lage versetzen: Die Situation exkaliert, es bewegt sich was, aber erstmal geht weiterhin alles schief. Der junge Vater hält dem Druck „normal sein zu müssen“ nicht Stand und dreht durch! Eines Freitags wirft er den Laptop aus dem Fenster seiner Wohnung und seinen Job gleich mit hin. Doch statt seiner Frau zu beichten, dass der Versorger der Kleinfamilie in den Augen der Gesellschaft versagt hat lässt er sich mit seinen Freunden volllaufen.

Alkohol: Ursprung und Lösung aller Probleme?

Er begibt sich auf einen berauschten Trip durch ein Wochenende, in dessen Verlauf er sich auf eine andere Frau einlässt, einen Typen krankhausreif prügelt und am Ende doch wieder in seinem Reihenhaus steht, am Bett seiner schlafenden Kinder. Doch weiterhin lässt ihn die eine aller Fragen nicht los: Wie bin ich hierher gekommen? Und damit meint er sicher nicht den Weg zurück aus dem Exzess, sondern vielmehr: Wo hat mein (Lebens-)Traum geendet und wann hat meine ganz persönliche Realität begonnen? Was ist passiert zwischen dem Mann der ich sein wollte und dem Mann der ich geworden bin? Der Monolog «Rum und Wodka» erzählt von der verzweifelten Suche eines Menschen nach seinem Platz in der Welt. Wie bequem ist es, ein bürgerliches Leben gemäß den Erwartungen der Anderen zu führen? Wie anmaßend ist es, seine Selbstverwirklichung über die Verantwortung gegenüber anderen zu stellen? Mit Humor und jeder Menge Alkohol geht das Thalia Theater mit dieser Produktion zum Ort des Geschehens, einer Kneipe, einer  Stadt: dem Kapovaz.

Der Theaterabend im Nachtasyl – Must Be !

Rum und Wodka“ in der Inszenierung von Helge Schmidt ist wie „Blind Date“ von Alia Luque und „Eine Sommernacht“ von Franziska Autzen ein Stück, das eigens für das Nachtasyl ausgesucht und von einem jungen Regisseur inszeniert wurde. Der Theaterabend ist seit September 2013 fester Bestandteil des Nachtasyl Spielplans. Nach der Premiere wurde das Einmannstück mit Sven Schelker zum Hamburger Kaltstart-Festival 2014 eingeladen. Sven Schelker ist seit der Spielzeit 2012/2013 festes Ensemblemitglied am Thalia Theater. Er spielt u.a. den Mackie Messer in der „Dreigroschenoper“. 2014 feierte er sein Filmdebüt in Stefan Haupts international ausgezeichneten Film „Der Kreis„. Für seine Rolle des Travestiekünstlers Röbi Rapp erhielt er auf der Berlinale 2015 den „European Shooting Star Award“ und im März desselben Jahres den Schweizer Filmpreis als „Bester Darsteller“. Darüber hinaus wirkte er 2015 in vier Episoden der US-amerikanischen Fernsehserie „Homeland“ mit.

Rum&Wodka|Thalia Theater | Nachtasyl Bar | 9. Juni 2016 | Uhr 20.30 Uhr | Eintritt 22 Euro | Ermäßigt 10 Euro | Karten 040. 32 81 44 44

6. Juni 2016

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