Interview

Strategischer Konsum – die vegane Revolution!

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Veganes Leben – kein Trend sondern Einstellungsache!

Im Supermarkt kostet uns ein Stück Fleisch mittlerweile fast weniger als frisches Gemüse oder Obst. Kein Wunder wenn im Jahr 20 Millionen tote Schweine im Müll landen. Tiere sind in den Augen vieler Konsumenten nichts mehr wert. Die Menschen verschließen sich davor, mit ihrem Ess- und Konsumverhalten Einfluss nehmen zu können, auf einen Lebensmittelmarkt der ein Schlachthaus des Grauens geworden ist. Selbst bei dem Prädikat Bio kann man sich nicht mehr sicher sein. Wer heute bei „Bio Eiern“ glückliche Hühner auf einer grünen Wiese vermutet, wird nicht nur reingelegt, sondern verschließt die Augen auch vor der Realität: Auch hier befinden sich Hühner in industrialisierter Massentierhaltung, um die ungebremste Nachfrage zu befriedigen.In den letzten Jahren hat sich daher ein Trend vollzogen, der mittlerweile zum Wertewandel geworden ist. Veganes Leben. Rund 800.000 Menschen leben in Deutschland mittlerweile ohne tierische Produkte und in jedem Fall auch gesünder als der Rest von uns. Man kann sie aus Unverständnis verspotten oder beschimpfen – aber eines kann man nicht: sie ignorieren. Denn diese Menschen wollen in Einklang mit ihrer Umwelt leben und haben verstanden, dass sie durch strategischen Konsum etwas verändern können. Autorin Neo hat sich mit Tom getroffen, der seit zwei Jahren vegan lebt und sich aktiv für Tierrechte einsetzt. Wir haben nachgefragt, um dieses hochbrisante Thema zu verstehen.

Warum engagierst du dich für Tierrechte und hast dich für ein veganes Leben entschieden?
Bis ich 33 Jahre alt war, habe ich selten bis wenig darüber nachgedacht, welche Konsequenzen mein Essens- und Konsumverhalten auf meine Umwelt hat. Ich habe zwar während meiner Zeit als Allesesser immer mal wieder Reportagen über schlimme Zustände in der Nutz- und Massentierhaltung gesehen, das schlechte Gewissen hielt allerdings immer nur ein paar Tage. Mein durchaus vorhandenes emphatisches Gewissen konnte ich immer wieder mit dem weit verbreiteten Irrglaube beruhigen, dass der Mensch nicht ohne tierische Produkte leben kann. „Frauen ändern Männer“ – dieser Spruch trifft voll umfänglich auf mich zu. Meine damalige Freundin, selbst Veganerin, hatte mir die Möglichkeit und Zeit gelassen, mich selbst über die Zustände in der Massentierhaltung zu informieren.

Was ich damals vor allem in Youtube an schrecklichen Bildern gesehen habe überstieg meine kühnsten Vorstellungen. Es waren albtraumhafte Szenen. Seitdem ist mir bewusst wie viel Schmerz und Leid wir Tieren nur wegen eines kurzen, zweifelhaften Gaumengeschmacks an tun. Danach war für mich klar, dass ich dieses System nicht mehr weiter unterstützen kann und will. Tierrechte liegen mir deshalb am Herzen, weil es den Tieren nicht selbst möglich ist für sich zu sprechen und zu kämpfen. Ich halte es sowohl bei Menschen als auch bei Tieren für absolut notwendig sich für diejenigen in schwächeren Positionen einzusetzen.

Schweine im Mastbetrieb - Animalequality

Welche Vorurteile haben Menschen dir gegenüber und wie reagierst du darauf?Viele unterstellen einem, dass man sich selbst für etwas Besseres und somit Elitäres hält. Oftmals ist dies allerdings nur das schlechte Gewissen des Gegenübers. Denn eigentlich wissen die meisten Menschen zumindest ansatzweise über die Folgen ihres Handelns Bescheid. Diejenigen die tierische Produkte essen, wissen ja ziemlich genau, dass das billige Schnitzel aus der nicht artgerechten Intensivtierhaltung kommt und die Tiere kein schönes Leben bis zu ihrem frühzeitigen Tod hatten. Über diesen Effekt gibt es sogar eine sehr interessante Studie die auch schon auf süddeutsche.de vorgestellt wurde. In vielen Fällen wird man auch mit dem immer noch weitverbreiteten Irrglauben der ungesunden und Mangelernährung konfrontiert. Dies wurde bereits in vielen Studien wie z.B. der “China Study“ von T. Colin Campbell widerlegt. Der oftmals angeführte Mangel an z.B. Vitamin B12 kommt bei Allesessern oftmals sogar häufiger vor als bei Veganern. Diese sind generell besser über ihre Ernährungsbesonderheiten informiert als die meisten Allesesser.

Wie sollte man generell mit Lebensmitteln umgehen? Tierische Produkte sind in meinen Augen keine “Lebensmittel“ sondern Lebewesen wie du und ich. Die Begrifflichkeit nimmt einem lebenden Wesen die Würde und degradiert es zu einer Produktions- und Konsumeinheit. Generell ist die Produktion und der Konsum von tierischen Lebensmitteln per se eine Verschwendung von pflanzlichen Nahrungsmitteln. Je nachdem um welches Fleisch es sich handelt, werden bis zu 16kg pflanzlicher Produkte verwendet um 1 kg Fleisch zu erzeugen. Wir sollten zukünftig wieder schätzen zu lernen, dass wir einen Supermarkt nur wenige Minuten ums Eck haben und nicht ständig griffbereit die Lebensmittel im Kühlschrank zu Hause bevorraten müssen. Nur um dann einen gewissen Prozentsatz zu entsorgen nur weil wir diesen doch nicht gegessen haben. Auf Schweinefleisch bezogen werden etwa 20 Millionen Tiere jedes Jahr!!! nur für die Mülltonne „produziert“! Auch hier gibt es mittlerweile sehr interessante Beiträge und Studien dazu, beispielsweise: Schweine für den Müllcontainer

Totes Ferkel - AnimalequalityWas sind denn die wichtigsten Argumente für ein veganes Leben? Vielen Konsumenten ist nicht bewusst, dass Tierrechte = Menschenrechte sind. Um unseren Fleischkonsum zu ermöglichen, werden Ackerbauflächen in der zweiten und dritten Welt für den Anbau von Futtermitteln verwendet. Das bedeutet für die Menschen vor Ort, dass diese oftmals keine eigenen Nahrungsmittel für sich selbst anbauen können. Unterernährung trägt täglich zum Tod von 18.000 Kindern bei.

Ein großer Teil davon könnte in meinen Augen durch eine Umstellung der Welternährungsgewohnheiten auf pflanzliche Basis gerettet werden. Es werden zum Anbau von Futtermitteln unvorstellbare Flächen Regenwalds täglich gerodet. Es gibt Schätzungen die davon ausgehen, dass für die Produktion von 1 kg Fleisch bis zu 40.000 Liter Wasser insgesamt in der Produktionskette verwendet werden. Wenn diese Zahlen neugierig machen, kann sich den Anteil der Ernährungsform am ökologischen Fußabdruck hier sehr einfach berechnen lassen. Zu guter Letzt halte ich es in einer vermeintlich aufgeklärten Gesellschaft vor allem aus ethischen Gründen gegenüber den nicht-menschlichen Lebewesen für angebracht, diese nicht wegen eines Gaumenkitzels zu töten. Dies erinnert mich mittlerweile mehr an die Steinzeit als an eine aufgeklärte Gesellschaft.

Was passiert mit Tieren eigentlich genau in der Lebensmittelindustrie?Tiere werden nicht als Lebewesen sondern nur als Produktionseinheit, mit der ein Gewinn erzielt werden muss, angesehen. Aus diesem Zwang heraus wird alles vermieden, was den Tieren ein einigermaßen artgerechtes Leben ermöglichen würde. Schweinen wird kurz nach der Geburt der Ringelschwanz abgeschnitten, da die Tiere in der Monotonie der Intensivtierhaltung sonst gegenseitig anfangen würden, sich diesen abzubeißen. Da Schweine innerhalb von Gruppen auch blutige Rangkämpfe austragen, werden ihnen ebenso oftmals die Zähne abgeschliffen. Um bei männlichen Ferkeln den in der Schlachtreife auftretenden Ebergeruch zu vermeiden, werden ihnen nach der Geburt die Hoden mit einem Skalpell heraus geschnitten oder alternativ mit einer Zange zerquetscht. Dies geschieht alles ohne Betäubung!!! Bei der Kuh werden den Kälbern die wachsenden Hörner mit einem heißen Enthornungsgerät ausgebrannt. Genauso wie bei Schweinen ist die gängigste Kastrationsmethode bei männlichen Kälbern das Abklemmen der Samenstränge mit einer Zange.

Beide Praktiken werden im Regelfall auch ohne Betäubung ausgeführt und sind nach wissenschaftlichen Studien als äußerst Schmerzhaft anzuführen. Und wer meint, dass Kühe in der Milchindustrie noch ein besseres Leben haben als die Fleischrassen die in kurzem Lebenszeitraum schlachtreif werden, irrt sich sicherlich genauso wie auch ich mich geirrt habe. Milchkühe sind durch die permanente Dauerschwangerschaft um Milch zu geben, so ausgemergelt, dass sie normalerweise nach 5-6 Jahren nicht mehr wirtschaftlich sind und werden dann auch geschlachtet. Die natürliche Lebenserwartung einer Kuh beträgt ca. 20 – 25 Jahre!Bei Geflügel werden nach dem Schlüpfen die Schnäbel mit einem heißen Messer kupiert. Auch hierfür ist die Minimierung des Verletzungsrisikos untereinander der Hintergrund. In den engen und monotonen Ställen verletzen sich die Tiere bis hin zum Tod selbst, aufgrund der auftretenden Verhaltensstörungen. Bei der Zucht für Legehennen für die Eiproduktion werden die männlichen Küken sofort nach dem Schlüpfen aussortiert und entweder vergast oder direkt in einem Schredder zermust! Die sogenannten Eintagsküken haben keinen Wert und werden somit aus ökonomischen Gründen getötet.

Bei allen genannten Arten wird der Großteil der Tiere in Intensivanlagen gehalten. Der Preis dafür ist drückende Enge, Monotonie und Gewalt durch Artgenossen oder dortiges Personal. Zahlreiche Undercover-Aufnahmen dokumentieren unglaubliche Brutalität gegenüber diesen gefangenen Lebewesen.Der jüngst aufgedeckte Skandal über Ferkeltötungen durch die Tierrechtsorganisation Ariwa belegt, dass die ans Licht gekommenen Grausamkeiten nur die Spitze des Eisberges sein können. Das Erste berichtete in der Sendung Report Mainz darüber.

Stopfgänse - AnimalequalityWie weit würdest du gehen um dich für Tiere zu engagieren? Hierzu kann ich nur auf einen großen Deutschen Lyriker verweisen: „Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“ (Bertolt Brecht).Die Grenze hypothetisch zu ziehen scheint für mich unlogisch, da dies immer nur eine Entscheidung, im Rahmen einer Verhältnismäßigkeit, in einer konkreten Situation sein kann.

Du bist viel in Süddeutschland auf Demonstrationen unterwegs – wie reagieren die Mitmenschen auf dich und andere Tierschützer? In den allermeisten Fällen werden wir mit typischen Vorurteilen konfrontiert. Wir sollten uns doch um wichtigere Dinge wie z.B. den Hunger in der Dritten Welt oder Menschen in ärmlichen Verhältnissen kümmern. Das dies oftmals der Grund für diese Verhältnisse unser Konsum in den westlichen Ländern ist, scheint den meisten Menschen gar nicht bewusst zu sein. Sehr oft hören wir auch, dass wir uns doch sozial z.B. mit alten und behinderten Menschen engagieren sollen. Auch hier wird verkannt, dass ein großer Anteil der Aktivisten aus gerade solchen Berufen kommt und sich auch dafür tagtäglich engagiert. Oft wird unterstellt, dass man gar keiner Arbeit nachgeht und der Allgemeinheit auf der Tasche liegen würde, weil man seine Zeit auf Demonstrationen verbringt. Auch fühlen sich manche Menschen regelrecht durch unsere Einstellung persönlich angegriffen. An was das liegt, erschließt sich mir nicht. Eine vernünftige und objektive Diskussion ist hier selten möglich. Einige sind aber auch durchaus interessiert, stimmen uns zu, machen sich schon Gedanken darüber oder diskutieren auf einer objektiven Ebene mit uns. Im Allgemeinen habe ich bisher die Erfahrung gemacht, das die Industrie und Werbung ganze Arbeit geleistet haben und wenige Menschen über die Folgen ihres Handelns informiert sind.

Hast du eine Anekdote von einer Demonstration? Hier kann ich immer nur wieder auf meine erste Demo gegen Pelz in Tübingen verweisen.Ein halbes Jahr nachdem ich auf pflanzliche Ernährung umgestiegen bin, reichte es mir nicht mehr aus, jeden Tag meine Entscheidung auf dem Teller auszutragen. Ich wollte hinaus, mich aktiv einsetzen und vor allem andere Menschen kennenlernen, die ähnlich Werte wie ich vertreten. Im November 2012 war es dann soweit. Als ich in Tübingen ankam war ich aufgrund der vielen Teilnehmer einfach überwältigt. Nie hätte ich damals gedacht, dass es doch so viele Menschen gibt, die nicht einfach weiter hinnehmen, wie wir mit unseren Mitlebewesen umgehen. Die Offenheit und der Austausch mit den Teilnehmern tat ein Übriges, um meine Meinung weiter zu festigen. Ab dem Zeitpunkt war mir klar, dass ich mich weiter aktiv engagieren möchte.
MeatIsMurder Demo, Mannheim, 16.06.2012, Animal Equality Deutschland

Was wünschst du dir von den Menschen denen du begegnest?Mehr Offenheit und Interesse was unser Konsum von tierischen Lebensmitteln weltweit bewirkt und für Folgeeffekte nach sich zieht. Ebenso Empathie, sich in diese Lebewesen hineinzuversetzen. Sie fühlen ebenso Angst, Schmerz und Leid wie wir. Kein Mensch möchte so behandelt werden wie wir mit Tieren zur Nahrungserzeugung umgehen.

Du sprichst viel von Ausbeutung in der Lebensmittelindustrie – viele Firmen werben aber mit dem Bio-Siegel, zum Beispiel auf Bio Höfen – wie stehst du dazu? Auch diese Tiere sind ökonomischen Rahmenbedingungen unterworfen. Bio Produkte sind eine Nische. Nach wie vor werden 95% der Rinder, 97% des Geflügels und 99% der Schweine auf konventionelle Art und Weise gehalten. Am Ende beider Prozesse sind 100% tot! Und werden in den gleichen Schlachthäusern geschlachtet. Zum einen werden wir mit Bio-Produktion nie einen signifikanten Anteil erreichen. Dies ist durch den Verbraucher aufgrund der höheren Preise oftmals nicht erwünscht und scheitert auch schon davor am größeren Ressourcen- und Flächenverbrauch. Vergleicht man die Normen der beiden Haltungsformen stellt man ganz schnell fest, dass auch ein paar Quadratzentimeter mehr Platz und ein wenig anderes Futter die Bedingungen für die Tiere nicht wirklich besser machen. Die endlosen Weiden, auf denen die “Bio-Tiere“ stehen, existieren nur in den Köpfen von den Verbrauchern.

Wie ist es für Dich, mit “Fleischessern“ essen zu gehen?Am Anfang war es sehr schwer für mich. Die Industrie hat mir vorgaukelt, dass alles nicht so schlimm wäre. Bis ich erkannt habe das es viel schlimmer, ja sogar unhaltbar ist. Ich wollte diese Information möglichst mit Vielen teilen, um so viele Tiere wie möglich vor einem qualvollen Leben und dem Tod zu retten. Doch ich vergaß dabei, dass auch meine Erkenntnis sehr lange gedauert hat. Mittlerweile ist es immer noch schwer für mich. Ich verurteile aber niemanden, da ich ja selbst jahrzehntelang so gelebt habe. Ich versuche die positiven Aspekte der Lebensweise hervorzuheben und die Informationen zu teilen, die es einem ermöglichen, die Zusammenhänge zu erkennen. Auch für uns selbst hat die pflanzliche Ernährung ja ganz konkrete gesundheitliche Vorteile. Man erkrankt seltener an den typischen Zivilisationskrankheiten wie z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ist im Vergleich fitter und wird älter durch diese Form der Ernährung.

Was rätst du Menschen die nicht aufs Fleisch essen verzichten wollen? Die pflanzliche Lebensweise einfach mal über einen Zeitraum von 6-8 Wochen selbst auszuprobieren. Um dabei wie viele andere vorher die positiven Effekte kennen und schätzen zu lernen. Sich zudem auch mal intensiv über die allumfassenden Folgen des Fleischkonsums zu informieren. Dieser ist nämlich schon lange nicht mehr eine persönliche Entscheidung, sondern eine die die gesamte Umwelt betrifft. Weitergehende Informationen zu gesundheitlichen, humanen und ökologischen Folgen bieten diese Homepages: Albert Schweizer Stiftung    Provegan    Vegane Beratung    Deutschlandistvegan   Veganguerilla 

Tom, wir danken Dir für dieses Gespräch. Du hast starke Impulse gesetzt, mit denen wir uns nun auseinandersetzen werden. Danke für dein Engagement und deine Geduld bei deiner Aufklärungsarbeit. Wer sich nun fragt, wie man ohne Fleisch kochen kann findet auf folgenden Seiten viele leckere Rezepte: Vegikochbuch    Vegetarische Rezepte   Peta Rezepte   Vegancooking

2. Februar 2014

About Author

Neo ist gut in drei Worten zu beschreiben: Blogger.Lover.RiotGirl. Ihr Herz hat sie in London verloren und in Hamburg wiedergefunden. Mit ihrem lauten Lachen steckt sie nicht nur zu neuen Abenteuern an, sondern nimmt das Leben mit dem gewissen Sinn für Humor ernst. Sie ist immer auf der Suche nach neuen Geschichten und Menschen, die wie sie voller Liebe zum Leben sind und zwischen den Zeilen zur Ruhe kommen. Widerstand ist ihr Lebensmotto! Frei fühlt sie sich auf Reisen und in kleinen, dreckigen Spelunken, in denen sie gerne Kurze kippt und versucht die Jukebox zu bedienen.


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