Kultur

The Cole Slaw Club Hamburg – Northern Soul mit Ehrenkodex

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It’s Cole Slaw Club again! Rocksteady und Northern Soul in St.Pauli

Mit dem Soul ist es einfach: Entweder man hat ihn, oder man hat ihn nicht. Und der Cole Slaw Club hat ihn. Die 50s & 60s Rhythm & Blues Raw Soul Party lädt am Samstag, den 19.März, zum Shaken, Jubeln und Tanzen ein.

Die Northern-Soul-Bewegung gehört mit ihrer über 35-jährigen Geschichte zu den ältesten noch bestehenden Musikszenen der Popkultur. Den Begriff Northern Soul prägte der legendäre Plattenladenbesitzer und Soul-Guru David Godin, der im Juni 1970 in einer Kolumne im Blues & Soul Magazine, die in den nordenglischen Clubs besonders beliebte rare Soulmusik, so bezeichnete. Northern Soul ist eine Subkultur, die sich Ende der 60er Jahre herausbildete und deren Musik zwar aus den USA kommt, im Kern aber zutiefst britisch ist. Fred Perry-Shirts, Sporttaschen, Schweißbänder, die erhobene linke Arbeiterfaust als Zugehörigkeits-Badge, bequeme Schuhe, klare Regeln fürs Benehmen auf dem Tanzboden, ein ausgefeiltes Plattensammel- und Listenwesen und nicht zuletzt die altehrwürdige Idee des „Respekts“ für einzelne DJ’s- oder Tänzerleistungen.

A Rhythm & Ska Revue

Hamburg ist die englischste Stadt Deutschlands. Kein Wunder also, das der Cole Slaw Club dort sein Zuhause hat und diesen Samstag Vinylliebhaber aus dem ganzen Norden in die Musikbar Komet lockt. Mit zwei Etagen und genug Platz zum Shaken, Quatschen und Trinken, ist der Komet Club noch einer der alten, coolen Clubs, wo sich eine Szene trifft, die man sonst auf der Reeperbahn vergeblich sucht. Die 6 DJ’s, die den Gästen mit auserwählten Platten einheizen werden, spielen neben Northern Soul Raritäten und Klassikern auch jede Menge Rocksteady, Ska und Early Reggae.

Der Early Reggae, häufig auch mit dem Begriff Skinhead Reggae gleichgesetzt, bezeichnet vor allem die Frühphase des Reggae, bevor sich dieser durch den Einfluss der Rastafari-Bewegung  in den weltweiten Musik-Charts weiterentwickelt hat. Der Early Reggae entstand Mitte 1968 in Jamaika aus dem Rocksteady und ging ab etwa 1972 in den Roots-Reggae über. Was beide Subkulturen, Northern Soul und Rocksteady verbindet, ist das Wiederentdecken und leidenschaftliche Sammeln gut tanzbarer, seltener und weitestgehend unbekannter Platten, sowie die Leidenschaft für eine sich damit identifizierende Clubszene.

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Eine Frage des Stils und letztlich auch ein Ehrenkodex

Klar, man kann sich heute vieles auch in zwei Minuten als MP3 herunterladen. Die echten Soul und Rocksteady-Fans jedoch,  zollen dem DJ und seiner Plattensammlung Respekt, anstatt ihm wie ihn anderen Bars, Musikwünsche über den Tresen zuzubrüllen, während man selbst keine Ahnung von Musikgeschichte und Stil hat. Denn gerade einzelne, besonders gesuchte Scheiben, kosten mehrere Hundert oder gar Tausend Euro. Für wahre Liebhaber kommen nur die Original-Singles in Frage, erst Recht beim Auflegen. Daher: Listen to the Music! It’s Classic!

 Hitsville St.Pauli

Am Samstag spielen 6Djs’s auf 2 Floors für Euch! Künstler die man auf jeden Fall auf der Party im Komet St.Pauli musikalisch wiederfindet, sind unter andem Jackie Wilson, LaVern Baker, Clyde McPhatter, Mary Johnson, Johnny Love, Titus Turner und Freddie Scott. Auf dem Basement Main Floor erwartet Euch 50s & 60s Rhythm & Blues Raw Soul Exotica Popcorn Music mit Special DJ  Justin Credible (Spellbound Club), aber auch  Jean Chanson, GetSmart Rudi  und „the one & only“ Baster Rübsam. Fan’s von gutem alten Jamaika Rythmen finden kühle Drinks und heisse Platten auf dem Bar Floor, auf dem von Don Cornel und Frank Upsetter Rocksteady, Ska und Early Reggae gespielt werden. Als Special für alle Gäste, erwartet Euch beim Einlass ein kleines Geschenk und die berühmte Cole Slaw Club Bowle wird Euch nicht nur eingeschenkt, sondern auch die Sinne süß vernebeln. Also OI! Let’s go! Wir sehen uns dort!

Cole Slaw Club | Komet Music Bar | 19.März 2016 | Erichstrasse 11  | Hamburg-St.Pauli 21Uhr

 

16. März 2016

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