Inspiration

Unverpackt einkaufen: Greenpeace startet interaktive Deutschlandkarte

ReUse-Revolution-Map zeigt, wo Einkauf ohne Verpackungsmüll möglich ist.

Wer verpackungsfrei einkaufen will, oder Orte kennt, an denen das möglich ist, kann ab heute unter www.reuse-revolution-map.greenpeace.de auf die interaktive Deutschlandkarte von Greenpeace zugreifen! Ihr könnt dort entsprechende Geschäfte in eurer Umgebung finden und auch selbst in die Karte eintragen. „Um die Plastikkrise an der Wurzel zu packen, brauchen wir viel mehr als ein symbolisches Plastiktütenverbot, wir brauchen eine echte Verpackungswende“, sagt Viola Wohlgemuth, Konsum-Expertin von Greenpeace. „Unsere Karte ist das interaktive Werkzeug für alle, die beim alltäglichen Einkauf Verpackungsmüll einsparen wollen.“

Die Karte soll nicht nur auf spezielle Unverpackt-Läden, die ihr gesamtes Sortiment lose anbieten, hinweisen. Auch konventionelle Bäckereien, die Brot und Brötchen in mitgebrachte Stoffbeutel füllen, oder Supermärkte, die an der Käsetheke die Vorratsbox von zuhause zum Verpacken akzeptieren, sollen Einträge erhalten. Ist das nicht super?

Mehr Verpackungsmüll in Corona-Zeit

In Deutschland fallen nach Angaben des Bundesumweltamts jährlich rund 20 Millionen Tonnen Verpackungsmüll an. Mit einem Pro-Kopf-Aufkommen von fast 40 Kilogramm Plastikmüll im Jahr, belegt Deutschland in Europa den vierten Platz. Seit Beginn der Corona-Krise ist der private Verbrauch an Kunststoffverpackungen im Monatsdurchschnitt nochmal um zehn Prozent gestiegen. Dabei sind wiederverwendbare Verpackungen und unverpackte Lebensmittel auch in Pandemiezeiten gesundheitlich absolut unbedenklich, wie ExpertInnen im Juni in einer Stellungnahme erklärten.

Verpackungsfreies Einkaufen muss möglich sein!

Der Einzelhandel begründet die Ablehnung des verpackungsfreien Verkaufs bei Produkten wie Brot oder Käse oft mit der Angst, Hygienevorschriften zu verletzen. Die sind in Deutschland tatsächlich unklar definiert. Sie unterliegen der Auslegung der regionalen Ordnungsämter. „Hier muss Bundesumweltministerin Svenja Schulze dringend Rechtssicherheit für den Handel schaffen“, so Wohlgemuth. „Es muss gesetzlich sichergestellt werden, dass verpackungsfreies Einkaufen in Deutschland grundsätzlich möglich ist  und diejenigen, die lose Ware über die Ladentheke verkaufen, rechtlich auf der sicheren Seite stehen.“ 

Plastik belasten unser Klima..

Plastikverpackungen stellen nicht nur bei der Entsorgung ein Umweltproblem dar. Bereits die Produktion verbraucht wertvolle natürliche Ressourcen und belastet das Klima. Plastik besteht zu 99 Prozent aus Rohöl. Heute ist der diesjährige so genannte „Earth Overshoot Day” (Erdüberlastungstag). Der Tag, bis zu dem weltweit so viele Ressourcen verbraucht wurden, wie innerhalb eines Jahres nachwachsen können. In diesem Jahr kommt dieser wider Erwarten etwa drei Wochen später als prognostiziert. Aufgrund der Corona-Krise wird weltweit weniger produziert. Der Trend der vergangenen drei Jahrzehnte ist allerdings eindeutig: 1987 waren die nachwachsenden Ressourcen am 19. Dezember verbraucht, 2019 bereits am 29.Juli. Hier geht’s für euch zur Revolution App von Greanpeace: www.reuse-revolution-map.greenpeace.de 

25. August 2020

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